Gänsejagd

Nachdem meine Tarotkarten in der Vergangenheit immer zuverlässige Tendenzen angezeigt haben, so haben sie mich in den letzten Tagen verwirrt.
Ich werde angegriffen, haben sie gesagt.
Aber wer oder was soll mich angreifen? Hier, am Ende des Nirgendwo?
Die Nachbarn, die ich habe, mögen mich, die Wochenendbesucher fahren mit ihren Geländewagen im Konvoi vorbei, und das war es dann auch.
„Vertraue auf das Gute und rechne mit dem Unerwartbaren“ habe ich mal gehört.
Um es kurz zu machen, bald gibt es Gänsebraten!

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Winter in Brasilien

Was bin ich froh, dass ich nie den Traum von der einsamen Holzhütte in Kanada oder Norwegen hatte!

Das Leben hat für mich wesentlich mehr Qualität, wenn es zwischen den Sonnenwendkreisen und weniger in der Nähe der Polarkreise stattfindet.

Dies ist nun mein dritter Winter in Südamerika, und endlich hatte ich genug Zeit, mir das ganze Spektakel unabgelenkt in vollen Bewusstsein anzusehen.

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Tierische Nachbarn – Bernes

 

Der Folgende Artikel informiert über einen für Brasilien typischen Parasiten, wie er bei Tieren und Menschen zu finden und zu entfernen ist.

Ganz unten habe ich ein paar Bilder angefügt.

Ich möchte hier aus der Sicht eines medizinischen Laiens über einen natürlichen Sachverhalt schreiben. Doch auch wenn ich mir größte Mühe gebe, dies unbeschwert zu tun, befürchte ich, dass der Artikel beim Leser einen gewissen Ekel verursachen kann.

Mittlerweile hat sicherlich jeder gemerkt, dass ich ein sehr tierlieber Mensch bin, der durchweg freundlich mit seinen tierischen Nachbarn umgeht.Nun habe ich sogar einer Spezies Unterschlupf gegeben, die ich eigentlich zutiefst ablehne, weil sie dauernd die arme Chiquita plagt.

Die Bernie, eines der „Horrorinsekten“ Südamerikas…

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Hahn im Korb

Je mehr ich mich an die Zusammenarbeit mit dem Universum gewöhne, umso mehr erkenne ich, dass die Kommunikation immer besser funktioniert.
Letzten Winter z.b. habe ich mir gewünscht, Hühner zu haben. Dann gibt es Eier zu essen, und wenn am Monatsende alles knapp ist, vielleicht auch mal ein Huhn.
Vor vier Wochen kam der Miteigentümer des Grundstücks Cleber (wie Kleber) aus São Paulo zu mir und sagte irgendwann: „Wäre doch schon cool, wenn wir hier Hühner hätten….“
Seit 2 Wochen habe ich nun Hühner…

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Stachelschweinerei

Eine Sache, die mir in Südamerika besonders gut gefällt, ist der Reichtum in der Tier- und Pflanzenwelt. So, wie sich in Deutschland auf dem Lande Hase und Fuchs gute Nacht sagen, sind es hier das Gürteltier, das Stachelschwein, der Nasenbär und noch einige andere.
Jiva und Shangi, ein junger Rüde, den ich übergangsweise hier habe, haben gestern die Bekanntschaft mit unserem Nachbarn, dem Stachelschwein gemacht.
Leider haben sie die kulturellen Eigenschaften der anderen Spezies nicht ausreichend gewürdigt…

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Der kleine Kaktus

 

In einer steinigen Wüste lag der Samen eines Kaktus in der heißen Sonne. Kurz bevor er seinen Keim in den sandigen Boden stecken wollte, kam eine Fee vorbei.
Es war eine sehr junge Fee, die gerade erst ihre Ausbildung abgeschlossen hatte. Sie hatte viel von der Welt und ihren Bewohnern gehört, und sie wusste, dass sie den Auftrag und die Möglichkeit hatte, das Leid aller Wesen zu lindern.

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Neles letzte Reise

Die Überschrift für den folgenden Text war schon klar, als ich vor zwei Jahren Deutschland verlassen habe. Doch ich wusste weder, wann ich sie nutzen, noch wusste ich, was der Inhalt des Textes sein würde.
Ich hatte keine Vorstellungen von meiner Gefühlswelt, wenn ich sie denn mal schreiben würde.
Heute weiß ich es, denn seit dem 13. Februar hat Nele das Rudel verlassen, um ihren eigenen Weg weiter zu gehen.

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