Trockenfleisch II

Nun, nachdem ich den ein- oder anderen tierischen Nachbarn kennen gelernt habe, ist mir sehr bewusst geworden, dass es äußerst selbstlos ist, das Trockenfleisch einfach irgendwo hinzuhängen. Immerhin gibt es ein Tier, eine Beutelrattenart, di tagsüber in Bäumen wohnt, und abends auf Beutesuche geht. Es ist der Comadreja (gesprochen: Kommadrecha)


Was sich phonetisch eine Wenig anhört, wie eine Mischung aus Kommandeur und Drecksack ist der Name für das uns bekannte Opossum. Eine Art der Beutetratten, um die 8 Kg schwer, geschickt, intelligent und wehrhaft. In der Community spricht man mit Respekt und gleichzeitig voller Abneigung von dem Tier.
Mir war es bisher nur vergönnt, um 04:00 Uhr morgens seinen Schatten zwischen den Baumaterialien vor der Tür zu sehen.

Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sich ein Comadreja Neles Trockenfleisch geholt hat.
Aber da ja nun klar ist, mit wem ich es zu tun habe, kann eine entsprechende Verteidigungsstrategie entwickelt werden.

Eine stabile Holzkiste mit Aufhängevorrichtung für eine Angelschnur, auf die das Fleisch aufgezogen wird.

Holzkiste zum Aufhängen des Fleisches
Holzkiste zum Aufhängen des Fleisches

Dann noch einen passenden Holzrahmen mit Gitter bezogen. Fertig. Das Ganze ist bedingt mobil, und sicherlich sicher, was die Raubzüge des Comadreja angeht….

Ab in die Sonne. Wer was da rausholen kann, der darf behalten!
Ab in die Sonne. Wer was da rausholen kann, der darf behalten!

Wenn nicht, gibts eben noch ein Kapitel…. mit ner Metallkiste und dem Fleisch des Comandreja…
nein… natürlich nicht…

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