Cunha – das Leben geht weiter

Seit gestern bin ich in Cunha, einer wundervollen Kleinstadt.

Ein wahres Kleinod und genau das, was ich mir unter einer südamerikanischen Stadt vorgestellt habe. Die Menschen sind einfach, ehrlich und hilfsbereit. Das Krankenhaus, dass komplett aus Deutschland finanziert worden ist, betreibt einen organischen Gemüsegarten und die Milch und die Eier kommen direkt von den Bauern der Umgebung. Der kleidungssteil ist eher texanisch ländlich. Alles in allen eine sehr angenehme Atmosphäre.

Mein Zimmer mit 3 Betten und Bad kostet 600 Relais (200 Euro) pro Monat, und da ich alles mitgenommen habe, kann ich mir hier meine Küche einrichten und mein weiteres Vorgehen planen.

Heute morgen habe ich Marcos, den „obersten Priester“ von Flor das Auges getroffen. Er hat sich gefreut, mich zu sehen und wollte mich gleich als Mitarbeiter einsacken. Aber ganz ehrlich: Von Community habe ich erst mal die Nase voll. Ich will in Ruhe Frühstücken und mich um meine eigenen Sachen kümmern.

Mein Internetzugang läuft jetzt wieder (ich habe ganz vergessen, wie man Guthaben auflädt), morgen hole ich ne Gasflasche für einen Herd, und dann fahre ich in die nächste Stadt, um mir eine Kutsche anzusehen.

Morgenstund
Morgenstund
Die andere Seite
Die andere Seite
Kirchliche Abendstimmung
Kirchliche Abendstimmung
Cunha valley bei Nacht
Cunha valley bei Nacht

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