Alle Beiträge von Tarek himself

Der Himmel über der Sierra de Rocha

Tagsüber 28-30°C im Schatten, Nachts 15-20°C… im Sommer.
Im Winter bleiben die Tagestemperaturen in der Sierra bei 10-15°C, Nachts fallen sie bis unter 5°.
Der Februar ist die Saison mit dem meisten Niederschlag, es ist quasi Hochsommer.

So wechselhaft, wie das Wetter an sich ist, so wechselhaft können auch die Tage, die Sonnenauf- oder -untergänge sein.

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Die Abhängigkeit von der Natur und der Wille zum Tun

Gerade sitze ich am Rechner. Es ist 10:50 am 17. Februar 2016. Die Nacht war stürmisch, das Zelt wackelte und Nele lief unruhig auf der Kunststoffplane, die den Boden bildet, herum. Wackelte das Zelt an einer Ecke etwas mehr, musste sie sofort prüfen, ob alles in Ordnung ist.

Wie immer war ich um 05:50 Uhr wach. Wolken bedeckten den Himmel, es war warm genug, um ohne T-Shirt herumzulaufen, aber es wurde nicht so heiß, wie sonst. Ideal, um das Gelände ein Wenig zu ordnen. Baumaterialien wollte ich sortieren, eine vernünftige Infrastruktur aus dem Durcheinander entwickeln.

Dann, gegen 08:00 Uhr der erste Regen. Mir fällt auf, dass ich meine Regenjacke dem roten Kreuz in Deutschland gespendet habe.

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Alltag: Wasser holen

Dem aufmerksamen Leser wird zweifelsfrei aufgefallen sein, dass das Leben hier in der Sierra ein Wenig von dem abweicht, was man sonst so von zuhause kennt.

Die Lebensgrundlage zum Beispiel, das Wasser, hat hier einen besonderen Stellenwert. Dazu sollte man beachten, dass es grundsätzlich drei Sorten Wasser gibt.

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Das Internetz auf Reisen

Der weltweite Verbund von Rechnern und digitalen Geräten aller Art ermöglicht eine nie gekannte globale Kommunikation. Die Explosion der Anzahl von Knotenpunkten hat eine nie dagewesene Vernetzung entstehen lassen.
Videos, Bilder und Texte werden in sekundenschnelle über den Erdball geschickt, runtergeladen und verwendet.
Wenn man denn einen Zugang hat…

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Versuch: Trockenfleisch

Da Nele gerne etwas zu fressen haben möchte, bin ich gezwungen, auch für sie eine Vorratshaltung einzuführen.
Da ich sie BARFe, ist es zum einen Recht einfach, da ich nur Fleisch vom Metzger brauche. Gemüse und Kräuter wachsen hier überall. Den Kalziumanteil bekommt sie entweder über Käse oder über Fleischknochen vom Metzger.

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Tierische Nachbarn

Schmetterling

Das Tierreich der Region ist unglaublich vielfältig, was tagsüber meine Begeisterung weckt, Nachts hingegen zu regelmäßigen Unterbrechungen des Schlafes führt. Besonders interessant ist, wenn ich durch das Scharren oder die Schritte eines Tieres am Zelt geweckt werde, und nebenbei noch das Schnarchen von Nele höre…

Besuch am Mittag

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Landkommunenhipie II – Auf dem Lande

10 Millionen Fliegen sind gerade äußerst erbost, weil ich die Küche sauber gemacht habe. Mit wildem Gebrumm suchen sie in panischer Verzweiflung die letzten Winkel nach Essbarem ab, statt einfach 5 Meter weiter zum Komposthaufen zu fliegen.
Nu ja… so ein kleiner Kopf hat eben auch Nachteile…

Die Küche
Die Küche


Nele und ich haben uns langsam eingewöhnt. Wir wohnen in einem Zelt, das mittlerweile fachgerecht montiert und Wetterfest ist, sind bei den Nachbarn gerne gesehen und haben, alles in allem, eine gute Zeit.

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Landkommunenhippie I – Die Ankunft

Ich wusste nicht viel über meine Hosts, die ich über eine Work and Travel Plattform im Internet kennen gelernt habe. Eine Familie mit zwei Kindern, die im Hinterland ein Haus gebaut hat, und nun noch ein Bisschen Hilfe gebrauchen kann. Er kommt aus Finnland, heißt Magnus und ist Mitte vierzig, seine Frau Veronica ist Uruguayerin, hat Eltern, die in Argentinien leben. Der Junge, Lorenz, ist ein einhalb Jahre alt, seine Schwester Fauna 4.

Zum ersten Mal trafen wir uns, als ich in Rocha angekommen bin und von ihnen abgeholt wurde. Magnus saß am Steuer eines VW Gol Kombi, einer südamerikanischen Ausgabe unseres Golfs, Vero saß mit beiden Kindern hinten. Lorenz wurde gerade gestillt, Fauna machte splitternackt Turnübungen im Kindersitz. Ich setzte mich mit Nele auf den Beifahrersitz, mein Gepäck kam in den Kofferraum.

Eine kurze Vorstellung erfolgte, dann ging es zum Gemüsehändler und zum Bäcker, bevor die Fahrt in das 18 Km entfernte Domizil, meiner neuen Heimat, angetreten wurde.
Schnell hatten wir den kleinen Ort verlassen und fuhren auf einer Sandpiste Richtung Berge.

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