Alle Beiträge von Tarek himself

Trockenfleisch II

Nun, nachdem ich den ein- oder anderen tierischen Nachbarn kennen gelernt habe, ist mir sehr bewusst geworden, dass es äußerst selbstlos ist, das Trockenfleisch einfach irgendwo hinzuhängen. Immerhin gibt es ein Tier, eine Beutelrattenart, di tagsüber in Bäumen wohnt, und abends auf Beutesuche geht. Es ist der Comadreja (gesprochen: Kommadrecha)


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Wieso mache ich das?

Ich bin bitte vierzig. Ich hatte eine Job, der mir Spaß gemacht hat, einen Chef, mit dem ich zusammen groß geworden bin, und dem ich völlig vertrauen konnte. Ein Team, dass mich anerkannt, respektiert und wertgeschätzt hat, in einem Maße, das ich mir nicht vorstellen konnte.
Ich habe Menschen ausgebildet, die mir aus Sicht des wirtschaftlichen Rasters weit „überlegen“ waren.


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Minca time! Lehmbau für alle!

Ich saß gerade beim Frühstück, als eine Nachbarin vorbei kam und fragte, ob sie ihr Handy bei mir laden könnte. Magnus hat vor seiner Abreise mit einigen aus der Community besprochen, dass sie gegen einen finanziellen Ausgleich ihre Smartphones laden dürfen. Kein Problem also. Dann fragte sie, ob ich heute zur Minca (gesprochen: Minka) gehe. „Hmm. dachte ich… schon wieder Samstag?“ Wände im Innen- und Außenbereich mit Lehm verputzen war die Aufgabe. Also nichts wie hin!

Die Haustür
Die Haustür

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Tierische Nachbarn III – Die Heulschrecke

Ich wollte sie erst die Zimmermannsschrecke nennen, da sie Töne von sich gibt, wie wenn man ein Brett über eine Kreissäge schiebt. Nur ist ihr Klang ein wenig wehmütiger, und sie stiftet ihre Nachbarn zum Mitmachen an. Wie auf einer Säuglingsstation, wo ein Wurm anfängt zu heulen, und alle stimmen mit ein.

Also: mein tierischer Nachbar Nummer drei ist die Heulschrecke.

Meine Haushaltshilfe

Das Problem mit den Fliegen habe ich schon mehrfach beschrieben, und mittlerweile habe ich die Vermutung, dass Fliegenfallen, Fliegenfänger und das entziehen von Nahrung, lediglich die dummen erwischen. Ich konnte Fliegen beobachten, die anderen aus dem Fliegenfänger helfen wollten, und dabei selbst zum Opfer wurden, andere haben sich erfolgreich befreit, Fliegenfallen stehen tagelang ungenutzt herum.

Der Köder ist der gleiche, den Nele in ihrem Napf hat, und der Napf ist voll von den fliegenden Mitbewohnern.

Die Gottesanbeterin
Die Gottesanbeterin

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Der Himmel über der Sierra de Rocha

Tagsüber 28-30°C im Schatten, Nachts 15-20°C… im Sommer.
Im Winter bleiben die Tagestemperaturen in der Sierra bei 10-15°C, Nachts fallen sie bis unter 5°.
Der Februar ist die Saison mit dem meisten Niederschlag, es ist quasi Hochsommer.

So wechselhaft, wie das Wetter an sich ist, so wechselhaft können auch die Tage, die Sonnenauf- oder -untergänge sein.

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Die Abhängigkeit von der Natur und der Wille zum Tun

Gerade sitze ich am Rechner. Es ist 10:50 am 17. Februar 2016. Die Nacht war stürmisch, das Zelt wackelte und Nele lief unruhig auf der Kunststoffplane, die den Boden bildet, herum. Wackelte das Zelt an einer Ecke etwas mehr, musste sie sofort prüfen, ob alles in Ordnung ist.

Wie immer war ich um 05:50 Uhr wach. Wolken bedeckten den Himmel, es war warm genug, um ohne T-Shirt herumzulaufen, aber es wurde nicht so heiß, wie sonst. Ideal, um das Gelände ein Wenig zu ordnen. Baumaterialien wollte ich sortieren, eine vernünftige Infrastruktur aus dem Durcheinander entwickeln.

Dann, gegen 08:00 Uhr der erste Regen. Mir fällt auf, dass ich meine Regenjacke dem roten Kreuz in Deutschland gespendet habe.

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Alltag: Wasser holen

Dem aufmerksamen Leser wird zweifelsfrei aufgefallen sein, dass das Leben hier in der Sierra ein Wenig von dem abweicht, was man sonst so von zuhause kennt.

Die Lebensgrundlage zum Beispiel, das Wasser, hat hier einen besonderen Stellenwert. Dazu sollte man beachten, dass es grundsätzlich drei Sorten Wasser gibt.

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