Alle Beiträge von Tarek himself

Selbstmanagement und Freiheit als Eremit

„Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, mache Pläne.“
 (Verfasser gerade unbekannt)


Ich werde jeden Morgen ungefähr eine viertel Stunde vor Sonnenaufgang (hier momentan ca. 07:00 Uhr) wach.
Der einstige Bauherr des Hauses hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Eingang nach Osten ausgerichtet ist. Und so klettere ich aus meiner Hängematte, begrüße Nele, trinke 2 Gläser Wasser, öffne die Haustür und werde von der frisch aufgegangenen Morgensonne empfangen.

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Motorsport I

Es war gegen Ende der Siesatzeit, als mein friedlicher Schlaf in der Hängematte vor dem Haus durch den Lärm schwerer Maschinen jäh beendet wurde. Stahl auf Stein erzeugt ein Geräusch, dass so wach macht wie ein Becher Kaffee, der über die Tastatur gekippt wird.
Ich blinzelte zur Straße rüber und sah zwei große gelbe Baufahrzeuge vor unserem Gelände.
Hmm…
Große gelbe Baufahrzeuge vor dem Haus…. irgendwie kam mir das bekannt vor… gelbe Bulldozer… vor dem Haus…


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Nele und die Medizinfrau

Als kleiner Hund in einem großen, fremden Land, ist es oft nicht leicht. Wärmere Temperaturen, Ungeziefer, keinen Asphalt, geschweige denn Marmorböden, nur Gras, Lehm, Erde, Sträucher und Staub. Dazu kommen noch all die fremdartigen Tiere. Die Warane, die Wasserschweine und die Gürteltiere, um nur die größten zu erwähnen.

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Trockenfleisch II

Nun, nachdem ich den ein- oder anderen tierischen Nachbarn kennen gelernt habe, ist mir sehr bewusst geworden, dass es äußerst selbstlos ist, das Trockenfleisch einfach irgendwo hinzuhängen. Immerhin gibt es ein Tier, eine Beutelrattenart, di tagsüber in Bäumen wohnt, und abends auf Beutesuche geht. Es ist der Comadreja (gesprochen: Kommadrecha)


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Wieso mache ich das?

Ich bin bitte vierzig. Ich hatte eine Job, der mir Spaß gemacht hat, einen Chef, mit dem ich zusammen groß geworden bin, und dem ich völlig vertrauen konnte. Ein Team, dass mich anerkannt, respektiert und wertgeschätzt hat, in einem Maße, das ich mir nicht vorstellen konnte.
Ich habe Menschen ausgebildet, die mir aus Sicht des wirtschaftlichen Rasters weit „überlegen“ waren.


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Minca time! Lehmbau für alle!

Ich saß gerade beim Frühstück, als eine Nachbarin vorbei kam und fragte, ob sie ihr Handy bei mir laden könnte. Magnus hat vor seiner Abreise mit einigen aus der Community besprochen, dass sie gegen einen finanziellen Ausgleich ihre Smartphones laden dürfen. Kein Problem also. Dann fragte sie, ob ich heute zur Minca (gesprochen: Minka) gehe. „Hmm. dachte ich… schon wieder Samstag?“ Wände im Innen- und Außenbereich mit Lehm verputzen war die Aufgabe. Also nichts wie hin!

Die Haustür
Die Haustür

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Tierische Nachbarn III – Die Heulschrecke

Ich wollte sie erst die Zimmermannsschrecke nennen, da sie Töne von sich gibt, wie wenn man ein Brett über eine Kreissäge schiebt. Nur ist ihr Klang ein wenig wehmütiger, und sie stiftet ihre Nachbarn zum Mitmachen an. Wie auf einer Säuglingsstation, wo ein Wurm anfängt zu heulen, und alle stimmen mit ein.

Also: mein tierischer Nachbar Nummer drei ist die Heulschrecke.

Meine Haushaltshilfe

Das Problem mit den Fliegen habe ich schon mehrfach beschrieben, und mittlerweile habe ich die Vermutung, dass Fliegenfallen, Fliegenfänger und das entziehen von Nahrung, lediglich die dummen erwischen. Ich konnte Fliegen beobachten, die anderen aus dem Fliegenfänger helfen wollten, und dabei selbst zum Opfer wurden, andere haben sich erfolgreich befreit, Fliegenfallen stehen tagelang ungenutzt herum.

Der Köder ist der gleiche, den Nele in ihrem Napf hat, und der Napf ist voll von den fliegenden Mitbewohnern.

Die Gottesanbeterin
Die Gottesanbeterin

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