Alle Beiträge von Tarek himself

Tarek! Schreib doch mal was über Liebe

Tarek! Schreib doch mal was über Liebe!
Als ich das hörte, musste ich ein wenig lachen. Es war dieses unbeholfene Lachen, dass sich genau dann zeigt, wenn man denkt, dass man etwas überhaupt nicht kann. Vera Birkenbihl wies auf dieses Lachen hin, das in ihren Vorträgen immer dann auftauchte, wenn sie dazu aufforderte, einen Hund zu zeichnen.

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Leistenbruch in Brasilien

Es ist eine Weile her, dass ich mir einen Leistenbruch zugezogen habe. Grundsätzlich nicht schlimm, aber ein wenig nervig, wenn eine Darmschlinge immer wieder durch die Bauchmuskulatur nach vorne heraustritt. Gerade beim längeren Stehen oder Laufen muss ich das Ding immer wieder zurückdrücken, da sonst mehr und mehr Darm aus der Beckenregion herausrutscht.
Schließlich war es an der Zeit, mich um eine Operation zu kümmern und so das Gesundheitssystem in Brasilien kennen zu lernen.

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Luna und die Klapperschlange

Die letzten neun Monate ist, abgesehen von ein paar inneren Prozessen, nicht viel passiert.
Mein VW Bus war kaputt, wurde repariert, war wieder kaputt, Morgana, die 20 Jährige Hündin ist nach einem Befall von Fliegenlarven in das Hauptgebäude gekommen, dafür bekommt Chiquita jetzt die Viecher ab.

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Vergebung

In dem Film „Schindlers Liste“ habe ich eine Szene gesehen, die mich irgendwie berührt hat. Einer der Inhaftierten hat dem Lagerkommandanten gesagt: „Wer wirklich stark ist, der kann vergeben!“ oder zumindest etwas sinngemäßes.
Der Kommandant ging jeden Morgen seinem Frühsport nach, und erschoss einen beliebigen Häftling von seinem Arbeitszimmer aus. Nachdem er nun diesen Satz zu hören bekommen hat, änderte er sein Verhalten.
Anstatt die Häftlinge zu erschießen, zeigte er auf einen und sagte: “ich vergebe dir!“
Das machte er ein, zwei mal, danach holte er sein Gewehr und schoss wieder mit sichtlich größerer Befriedigung.

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Das dritte Jahr wird anders

Es war lange still im Blog hier. Das lag zum einen daran, dass es nicht viel zum Thema Reisen zu erzählen gab, zum anderen daran, dass mich interne Prozesse so beschäftigt haben, dass ich weder Zeit noch Lust zum Schreiben hatte.
Mystischer weise waren es genau neun Monate, die ich in meinem Haus am See verbracht habe. Hätte mir jemand zu Beginn meiner Reise erzählt, dass ich mich in völliger Abgeschiedenheit pudelwohl fühlen würde, so hätte ich ihn ausgelacht.

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Das Haus am See

 

Seit einiger Zeit machte ich mir um einige Dinge sorgen. Eins davon war die Frage nach dem „wo kommt das Geld für das Futter her?“
Ich war zwar wieder in Cunha, wo es beim Metzger Fleischabfälle gratis gibt, nur wollte ich den Hunden nicht ihr Futter wegessen.
Also meldete ich mich bei Flor das Aguas, und die ließen mich in ihr „Sanktuarium“, einem Haus, inmitten der Natur.

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Die drei Wege

Es war längere Zeit still im Blog. Das lag an verschiedenen Dingen. Zum Einen war ich mit Carina und Malte drei bzw. zwei Wochen in den Staaten Sau Paulo, Minas Gerais und Rio unterwegs.
Danach habe ich noch ein paar Wochen in Rio de Janeiro verbracht, wo ich eine Dachterasse begrünt habe.
Natürlich überwogen in dieser Zeit die Ausgaben, was mich in die Situation versetzte, dass ich meine Notgroschen umdefinieren musste.
Jetzt ist der VW Bus der Notgroschen.
Mit dem letzten Geld haben die Hunde ihre Tollwutimpfung bekommen.

Nun gibt es drei Wege, die ich zur Zeit sehe:

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Vinicius der Bäcker

Irgendwann habe ich eine These aufgestellt: „Wenn jeder beruflich das machen würde, was ihm Freude macht, und das zu Konditionen, die ihm ein Leben ermöglichen, hätten wir nicht nur keine Arbeitslosen, sondern vorwiegend zufriedene Menschen und von allem genug für alle.“
Nun kann man sagen, dass das Modell nicht funktioniert, weil die Rahmenbedingungen so etwas nicht zulassen. Das mag für Deutschland mir Sicherheit zutreffen, aber in Brasilien geht es.

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