Kategorie-Archiv: Allgemein

Gestatten, Wunja

Anläßlich der Frühlings Tag- und Nachtgleiche gab es wieder eine wunderschöne Daime Zeremonie.

Das Universum überschüttete mich wieder mit Weisheit, doch das Verarbeiten der Informationen führte zu einer fast schlaflosen Nacht, und das Bisschen Schlaf, dass ich fand, wurde von übelsten Träumen geprägt.

Die große Überraschung kam allerdings am nächsten Tag!

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Gänsejagd

Nachdem meine Tarotkarten in der Vergangenheit immer zuverlässige Tendenzen angezeigt haben, so haben sie mich in den letzten Tagen verwirrt.
Ich werde angegriffen, haben sie gesagt.
Aber wer oder was soll mich angreifen? Hier, am Ende des Nirgendwo?
Die Nachbarn, die ich habe, mögen mich, die Wochenendbesucher fahren mit ihren Geländewagen im Konvoi vorbei, und das war es dann auch.
„Vertraue auf das Gute und rechne mit dem Unerwartbaren“ habe ich mal gehört.
Um es kurz zu machen, bald gibt es Gänsebraten!

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Winter in Brasilien

Was bin ich froh, dass ich nie den Traum von der einsamen Holzhütte in Kanada oder Norwegen hatte!

Das Leben hat für mich wesentlich mehr Qualität, wenn es zwischen den Sonnenwendkreisen und weniger in der Nähe der Polarkreise stattfindet.

Dies ist nun mein dritter Winter in Südamerika, und endlich hatte ich genug Zeit, mir das ganze Spektakel unabgelenkt in vollen Bewusstsein anzusehen.

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Neles letzte Reise

Die Überschrift für den folgenden Text war schon klar, als ich vor zwei Jahren Deutschland verlassen habe. Doch ich wusste weder, wann ich sie nutzen, noch wusste ich, was der Inhalt des Textes sein würde.
Ich hatte keine Vorstellungen von meiner Gefühlswelt, wenn ich sie denn mal schreiben würde.
Heute weiß ich es, denn seit dem 13. Februar hat Nele das Rudel verlassen, um ihren eigenen Weg weiter zu gehen.

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Vergebung

In dem Film „Schindlers Liste“ habe ich eine Szene gesehen, die mich irgendwie berührt hat. Einer der Inhaftierten hat dem Lagerkommandanten gesagt: „Wer wirklich stark ist, der kann vergeben!“ oder zumindest etwas sinngemäßes.
Der Kommandant ging jeden Morgen seinem Frühsport nach, und erschoss einen beliebigen Häftling von seinem Arbeitszimmer aus. Nachdem er nun diesen Satz zu hören bekommen hat, änderte er sein Verhalten.
Anstatt die Häftlinge zu erschießen, zeigte er auf einen und sagte: “ich vergebe dir!“
Das machte er ein, zwei mal, danach holte er sein Gewehr und schoss wieder mit sichtlich größerer Befriedigung.

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