Archiv der Kategorie: Gedanken

#ThankYouPlantMedicine

COMING OUT 20/02/2020 #ThankYouPlantMedicine
#TYPM


When writing about my experience with plant medicine, i have to admit, that i have some trouble describing my past.
Because one of the effects, that Ayahuasca had on me was, that i got out of the role of being a victim.

Wenn ich über meine Erfahrungen mit der Pflanzenmedizin schreibe, muss ich zugeben, dass ich einige Schwierigkeiten habe, meine Vergangenheit zu beschreiben.
Denn eine der Auswirkungen, die Ayahuasca auf mich hatte, war, dass ich aus der Rolle des Opfers herauskam.

The innocent 80ies
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Wann hat man es geschafft?

Wenn man sich auf eine Reise begibt, können viele Unvorhersehbarkeiten auftreten, besonders, wenn es eine Reise ist, die zu sich selbst führt.Eines der Probleme ist, dass man die schleichenden Übergänge kaum wahrnimmt, weil der Kontrast fehlt.
Ein anderes ist, daß man so in seiner neuen Form aufgeht, daß die Erinnerung an die Vergangenheit mehr und mehr verblasst.
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Wenn man sich auf eine Reise begibt, können viele Unvorhersehbarkeiten auftreten, besonders, wenn es eine Reise ist, die zu sich selbst führt.Eines der Probleme ist, dass man die schleichenden Übergänge kaum wahrnimmt, weil der Kontrast fehlt.
Ein anderes ist, daß man so in seiner neuen Form aufgeht, daß die Erinnerung an die Vergangenheit mehr und mehr verblasst.
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Zivilisationsvergiftung

Das Leben in meiner Einsiedelei hat mir einige Klarheit über mein Wesen und die daraus resultierenden Probleme in meiner Vergangenheit verschafft.

Zum Beispiel meine Abneigung gegen Menschenmassen.

Wenn mich Ein Freund in unserer Jugend immer dazu aufforderte, ihn zu einem Wein- oder Straßenfest zu begleiten, suchte ich immer händeringend Ausreden, was mir jedoch nie wirklich geglückt ist.

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Was mache ich eigentlich?

In der letzten Zeit haben mich einige Fragen erreicht, was ich denn nun machen würde.

Da dies der dritte Anlauf ist, diese eigentlich simple Frage zu beantworten, muss ich gestehen, dass es doch nicht sooo simpel ist.

Das Problem ist, dass ich in erster Linie lebe! Und dieses Phänomen ist so komplex, dass ich es bisher nicht verständlich geordnet bekommen habe.

Somit ist das der dritte Versuch, Ordnung in die Antwort zu bekommen.

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Neles letzte Reise

Die Überschrift für den folgenden Text war schon klar, als ich vor zwei Jahren Deutschland verlassen habe. Doch ich wusste weder, wann ich sie nutzen, noch wusste ich, was der Inhalt des Textes sein würde.
Ich hatte keine Vorstellungen von meiner Gefühlswelt, wenn ich sie denn mal schreiben würde.
Heute weiß ich es, denn seit dem 13. Februar hat Nele das Rudel verlassen, um ihren eigenen Weg weiter zu gehen.

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Tarek! Schreib doch mal was über Liebe

Tarek! Schreib doch mal was über Liebe!
Als ich das hörte, musste ich ein wenig lachen. Es war dieses unbeholfene Lachen, dass sich genau dann zeigt, wenn man denkt, dass man etwas überhaupt nicht kann. Vera Birkenbihl wies auf dieses Lachen hin, das in ihren Vorträgen immer dann auftauchte, wenn sie dazu aufforderte, einen Hund zu zeichnen.

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Vergebung

In dem Film „Schindlers Liste“ habe ich eine Szene gesehen, die mich irgendwie berührt hat. Einer der Inhaftierten hat dem Lagerkommandanten gesagt: „Wer wirklich stark ist, der kann vergeben!“ oder zumindest etwas sinngemäßes.
Der Kommandant ging jeden Morgen seinem Frühsport nach, und erschoss einen beliebigen Häftling von seinem Arbeitszimmer aus. Nachdem er nun diesen Satz zu hören bekommen hat, änderte er sein Verhalten.
Anstatt die Häftlinge zu erschießen, zeigte er auf einen und sagte: “ich vergebe dir!“
Das machte er ein, zwei mal, danach holte er sein Gewehr und schoss wieder mit sichtlich größerer Befriedigung.

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