Kategorie-Archiv: Gedanken

Ein Jahr ist schnell vorbei

Heute ist der erste Todestag meiner Mutter und somit der Geburtstag meines „neuen Lebens“. Denn als ich erkannt habe, wie schnell das Leben vorbei sein kann, und dass es recht unbefriedigend ist, es in einer 75qm Wohnung zu verbringen, einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren und seine Träume mit in die nächste Inkarnation zu nehmen, habe ich beschlossen, meins radikal zu ändern.

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Spirituelles VI – Der Guru

Auf Facebook wurde ich nun gefragt, ob ich einer „Sekte beigetreten sei“ und die Frage hat mich belustigt, da sie aus einem Schubladendenken heraus gestellt worden ist, dass ich nicht mehr bedienen kann. Deshalb möchte ich ein etwas umfassenderes Bild des Source Temples zeigen und dabei möglichst wertfrei bleiben.

Die höchste Instanz hier im Source Temple trägt den Namen „Beloved“. Er ist Mitte 50, hat schwarz-graue, schulterlange Haare, blaue Augen und seine körperliche Gestalt ist hager. Er ist der „Guru“. Guru in Anführungszeichen, weil ich nicht weiß, ob er sich selbst als ein solcher bezeichnet. Er akzeptiert mich hier trotz meines eher schamanischen Weltbildes, da er der Meinung ist, alle Lichtarbeiter sollten zusammenhalten, und das Ziel ist eh für alle das Selbe. Aufsteigen in höhere Frequenzen bis hin zur Erleuchtung. Und gemeinsam sind wir stärker.

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Spirituelles II – Atmen als Integration

„Wenn ich gewusst hätte, was man mit der Atmung erreichen kann, hätte ich viel Geld für Drogen gespart!“ (eine Stimme in meinem Kopf)

Es klingt völlig unsinnig, doch das bewusste Atmen ist eines der heftigsten Werkzeuge, die ich hier kennen gelernt habe. Es ist äußerlich völlig unspannend und innerlich unbeschreiblich. Trotzdem möchte ich es hier versuchen.

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Spirituelles I – Gefühle verwandeln

Bisher habe ich mich recht neutral zu den Praktiken hier im Source Temple geäußert. Nach 4 Wochen aktiver Teilnahme an den Veranstaltungen habe ich beschlossen, meine Erlebnisse und Ergebnisse mitzuteilen. All jenen, für die Persönlichkeitsentwicklung und der Wunsch, ein „besserer Mensch“ zu werden Hokus Pokus ist, steht es frei, weiter zu lesen, sich zu amüsieren oder inspirieren zu lassen.

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Hindernisse als Leitplanken des Weges

Der erste Anlauf, nach Brasilien zu kommen ist gescheitert, da das Zeitfenster der Impfungen abgelaufen ist. Als Resultat sitze ich nun in einem superhübschen Hostel mit liebenswürdigen Gastgebern und erfahre ein paar Details mehr über das Land.

 

Zum Beispiel, dass es im Internet Plattformen für Mitfahrgelegenheiten gibt, und dass es auf dem 100 km bis Chuy (Brasilien) weder eine Bank, noch einen Bankautomaten gibt. Kreditkarten sind dort weitestgehend unbekannte Zahlungsmittel, nur Bares ist Wahres….

Die nächsten Schritte werden sein:

Mitfahrgelegenheit klären

Impftermin ausmachen

zum Impfen nach Rocha fahren

Dann ab nach Brasilien!

Nele unter den Rädern, weitere vier Pfoten und viele Stimmen

Ein kleiner Hund hat große Vorteile. Er ist schnell eingepackt, sparsam im Verbrauch und wird von den meisten Menschen, die nichts für Hunde übrig haben, zumindest toleriert.

Der Nachteil ist, dass man ihn vom Fahrersitz eines Autos nur sehr schwer sehen kann….
So hatte Nele heute ihre erste Kollision mit einem Kraftfahrzeug.


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Selbstmanagement und Freiheit als Eremit

„Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, mache Pläne.“
 (Verfasser gerade unbekannt)


Ich werde jeden Morgen ungefähr eine viertel Stunde vor Sonnenaufgang (hier momentan ca. 07:00 Uhr) wach.
Der einstige Bauherr des Hauses hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Eingang nach Osten ausgerichtet ist. Und so klettere ich aus meiner Hängematte, begrüße Nele, trinke 2 Gläser Wasser, öffne die Haustür und werde von der frisch aufgegangenen Morgensonne empfangen.

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