Kategorie-Archiv: Gedanken

Zigeunerjunge

Nachdem ich meine Idee, mit einem VW Bus durch Südamerika zu reisen verworfen habe, musste ich mein weiteres Vorgehen neu planen.
Die langfristige Zielsetzung ist, möglichst unabhängig zu sein, wenig Ausgaben zu haben, zu reisen und meine kleine Familie, Nele und Jiva, dabei haben zu können.

Während ich mit mir eine Art innere Einkehr hielt, fiel mir plötzlich etwas spannendes auf.
Als KFZ-Mechaniker und Zimmermann bin ich in der Lage, Fahrzeuge und Häuser zu bauen. Wenn ich beides zusammenwerfe, kann ich zum Beispiel aus einem Auto ein Haus machen, was mir irgendwie unpassend erscheint. Der Gedanke aber, aus einem Haus ein Auto zu machen, macht unter den oben genannten Zielen allerdings Sinn.
Ich baue mir also ein Haus mit Rädern.

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Verantwortung – Schuld, Ohnmacht, Freiheit

Es ist wieder an der Zeit, dass ich ein par Gedanken mit meiner Leserschaft teile, die ich seit längerer Zeit mit mir herumtrage. Es geht um Verantwortung.

Hier, in meiner spirituellen Gemeinde, ist Verantwortung ein sehr beliebter Begriff. Das Resultiert aus einem, meiner Ansicht nach falsch verstandenem Konstruktivismus, gemischt mit einem spirituellen Weltbild, das seine Wurzeln im Katholizismus hat.

Der Tropfen, der das Fass hat überlaufen lassen, war die Wahl von Donald Trump. „Du bist dafür verantwortlich, denn deine Gedanken erzeugen die Welt!“ wurde mir gesagt. „Es ist unsere Aufgabe, unsere Gedanken zu reinigen, um die Welt zu einer besseren Welt zu machen.“
 Ich möchte nun nicht das Weltbild oder die Auswirkungen kollektiven Bewusstseins diskutieren, sondern die Funktion und den Missbrauch des Wortes „Verantwortung“ darstellen. Ich möchte den Missbrauch beschreiben, die Bedeutung des Wortes klären und darstellen, was Verantwortung mit Freiheit zu tun hat.

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Ein Jahr ist schnell vorbei

Heute ist der erste Todestag meiner Mutter und somit der Geburtstag meines „neuen Lebens“. Denn als ich erkannt habe, wie schnell das Leben vorbei sein kann, und dass es recht unbefriedigend ist, es in einer 75qm Wohnung zu verbringen, einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren und seine Träume mit in die nächste Inkarnation zu nehmen, habe ich beschlossen, meins radikal zu ändern.

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Spirituelles VI – Der Guru

Auf Facebook wurde ich nun gefragt, ob ich einer „Sekte beigetreten sei“ und die Frage hat mich belustigt, da sie aus einem Schubladendenken heraus gestellt worden ist, dass ich nicht mehr bedienen kann. Deshalb möchte ich ein etwas umfassenderes Bild des Source Temples zeigen und dabei möglichst wertfrei bleiben.

Die höchste Instanz hier im Source Temple trägt den Namen „Beloved“. Er ist Mitte 50, hat schwarz-graue, schulterlange Haare, blaue Augen und seine körperliche Gestalt ist hager. Er ist der „Guru“. Guru in Anführungszeichen, weil ich nicht weiß, ob er sich selbst als ein solcher bezeichnet. Er akzeptiert mich hier trotz meines eher schamanischen Weltbildes, da er der Meinung ist, alle Lichtarbeiter sollten zusammenhalten, und das Ziel ist eh für alle das Selbe. Aufsteigen in höhere Frequenzen bis hin zur Erleuchtung. Und gemeinsam sind wir stärker.

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Spirituelles II – Atmen als Integration

„Wenn ich gewusst hätte, was man mit der Atmung erreichen kann, hätte ich viel Geld für Drogen gespart!“ (eine Stimme in meinem Kopf)

Es klingt völlig unsinnig, doch das bewusste Atmen ist eines der heftigsten Werkzeuge, die ich hier kennen gelernt habe. Es ist äußerlich völlig unspannend und innerlich unbeschreiblich. Trotzdem möchte ich es hier versuchen.

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Spirituelles I – Gefühle verwandeln

Bisher habe ich mich recht neutral zu den Praktiken hier im Source Temple geäußert. Nach 4 Wochen aktiver Teilnahme an den Veranstaltungen habe ich beschlossen, meine Erlebnisse und Ergebnisse mitzuteilen. All jenen, für die Persönlichkeitsentwicklung und der Wunsch, ein „besserer Mensch“ zu werden Hokus Pokus ist, steht es frei, weiter zu lesen, sich zu amüsieren oder inspirieren zu lassen.

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Hindernisse als Leitplanken des Weges

Der erste Anlauf, nach Brasilien zu kommen ist gescheitert, da das Zeitfenster der Impfungen abgelaufen ist. Als Resultat sitze ich nun in einem superhübschen Hostel mit liebenswürdigen Gastgebern und erfahre ein paar Details mehr über das Land.

 

Zum Beispiel, dass es im Internet Plattformen für Mitfahrgelegenheiten gibt, und dass es auf dem 100 km bis Chuy (Brasilien) weder eine Bank, noch einen Bankautomaten gibt. Kreditkarten sind dort weitestgehend unbekannte Zahlungsmittel, nur Bares ist Wahres….

Die nächsten Schritte werden sein:

Mitfahrgelegenheit klären

Impftermin ausmachen

zum Impfen nach Rocha fahren

Dann ab nach Brasilien!