Kategorie-Archiv: Reisen mit Hund

Stachelschweinerei

Eine Sache, die mir in Südamerika besonders gut gefällt, ist der Reichtum in der Tier- und Pflanzenwelt. So, wie sich in Deutschland auf dem Lande Hase und Fuchs gute Nacht sagen, sind es hier das Gürteltier, das Stachelschwein, der Nasenbär und noch einige andere.
Jiva und Shangi, ein junger Rüde, den ich übergangsweise hier habe, haben gestern die Bekanntschaft mit unserem Nachbarn, dem Stachelschwein gemacht.
Leider haben sie die kulturellen Eigenschaften der anderen Spezies nicht ausreichend gewürdigt…

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Neles letzte Reise

Die Überschrift für den folgenden Text war schon klar, als ich vor zwei Jahren Deutschland verlassen habe. Doch ich wusste weder, wann ich sie nutzen, noch wusste ich, was der Inhalt des Textes sein würde.
Ich hatte keine Vorstellungen von meiner Gefühlswelt, wenn ich sie denn mal schreiben würde.
Heute weiß ich es, denn seit dem 13. Februar hat Nele das Rudel verlassen, um ihren eigenen Weg weiter zu gehen.

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Luna und die Klapperschlange

Die letzten neun Monate ist, abgesehen von ein paar inneren Prozessen, nicht viel passiert.
Mein VW Bus war kaputt, wurde repariert, war wieder kaputt, Morgana, die 20 Jährige Hündin ist nach einem Befall von Fliegenlarven in das Hauptgebäude gekommen, dafür bekommt Chiquita jetzt die Viecher ab.

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Das Haus am See

 

Seit einiger Zeit machte ich mir um einige Dinge sorgen. Eins davon war die Frage nach dem „wo kommt das Geld für das Futter her?“
Ich war zwar wieder in Cunha, wo es beim Metzger Fleischabfälle gratis gibt, nur wollte ich den Hunden nicht ihr Futter wegessen.
Also meldete ich mich bei Flor das Aguas, und die ließen mich in ihr „Sanktuarium“, einem Haus, inmitten der Natur.

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(nearly) Loosing Limbs – Ein Waldspaziergang

Wenn ich meinen konstruktivistischem Potential so richtig freien Lauf ließe, möchte ich sagen, dass das Leben einem immer Aufgaben stellt, an denen man wachsen kann, und hin und wieder kommt dann ein Test, ob es auch wirklich gefruchtet hat.

Dummerweise werden diese Test niemals angekündigt. Mit Nele hatte ich einige solcher Aufgaben und ich hoffe, dass ich den Test mit Jiva bestanden habe.

Denn wenn ein friedvoller, harmonischer Waldspaziergang in einem Blutbad endet, ist das meiner Ansicht nach schon Masterlevel…

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Der elektrische Reiter

Beim Frühstücksbrunch am Samstag habe ich erfahren, dass eine 6 Stunden Reittour angesagt ist. 6 Stunden klang recht lang, aber verglichen mit Saubermachen und Wäschewaschen war es wiederum recht verlockend. Und da dieser Entscheidungsprozess in Kürze von meinem Unterbewusstsein getroffen wurde hörte ich mich sagen: „Bin dabei!“

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Ein Jahr ist schnell vorbei

Heute ist der erste Todestag meiner Mutter und somit der Geburtstag meines „neuen Lebens“. Denn als ich erkannt habe, wie schnell das Leben vorbei sein kann, und dass es recht unbefriedigend ist, es in einer 75qm Wohnung zu verbringen, einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren und seine Träume mit in die nächste Inkarnation zu nehmen, habe ich beschlossen, meins radikal zu ändern.

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Anfahrt Source Temple

Die Anfahrt aus Sao Paulo verlief unproblematisch. Mit der App „Uber“ habe ich einen Fahrer gefunden, der mich für 400 Realis, ca. 110 Euro die 250 km Richtung Norden gefahren hat.
Er wusste, dass die letzte Stadt Cunha heißt, und dass da irgend eine „spirituelle Gemeinschaft“ in der Nähe sein soll.
Seine erste Überraschung erlebte er allerdings, als er die beiden Hundekisten und meinen Rücksack auf dem Bürgersteig sah.
Mit ein Bisschen Drücken passte ales ganz genau ins Auto hinein.
Dann ging es wohlgemut auf die Stadtautobahn Richtung Norden.

Ciao Sao Paulo
Ciao Sao Paulo

In Cunha war er auch noch ganz gut gelaunt, doch als wir den kleinen Ort wieder verließen und auf Pisten kamen, die ich sehr gut aus Uruguay in Erinnerung hatte, machte er eine emotionale Berg-und Talfahrt durch….

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Auf nach Brasilien – Take off bis touch down

Wenn ich die letzten 72 Stunden beschreiben wollte, wäre der Blog hier voll.
Ich müsste damit beginnen, dass mich die Mutter meiner letzten Hostelbestzerin zum Flughafen gefahren hat, da sie über eine VW Bulli T1 Replika verfügt, die mein Gepäck, die Hunde und die Kiste für Jiva transportieren kann.

Weiterhin müsste ich erklären, dass die Transporttasche von Nele nicht den IATA Richtlinien entspricht, und die so nicht im Gepäckraum transportiert werden kann.

Ich müsste beschreiben, wie ich im Taxi zum nächsten Einkaufszentrum gefahren bin, um noch eine Plastikkiste zu kaufen und wie die Verkäuferin und ihre Kollegin hilflos versuchten herauszufinden, ob die Kiste für Nele geeignet ist.

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