Zigeunerjunge

Nachdem ich meine Idee, mit einem VW Bus durch Südamerika zu reisen verworfen habe, musste ich mein weiteres Vorgehen neu planen.
Die langfristige Zielsetzung ist, möglichst unabhängig zu sein, wenig Ausgaben zu haben, zu reisen und meine kleine Familie, Nele und Jiva, dabei haben zu können.

Während ich mit mir eine Art innere Einkehr hielt, fiel mir plötzlich etwas spannendes auf.
Als KFZ-Mechaniker und Zimmermann bin ich in der Lage, Fahrzeuge und Häuser zu bauen. Wenn ich beides zusammenwerfe, kann ich zum Beispiel aus einem Auto ein Haus machen, was mir irgendwie unpassend erscheint. Der Gedanke aber, aus einem Haus ein Auto zu machen, macht unter den oben genannten Zielen allerdings Sinn.
Ich baue mir also ein Haus mit Rädern.

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Cunha – das Leben geht weiter

Seit gestern bin ich in Cunha, einer wundervollen Kleinstadt.

Ein wahres Kleinod und genau das, was ich mir unter einer südamerikanischen Stadt vorgestellt habe. Die Menschen sind einfach, ehrlich und hilfsbereit. Das Krankenhaus, dass komplett aus Deutschland finanziert worden ist, betreibt einen organischen Gemüsegarten und die Milch und die Eier kommen direkt von den Bauern der Umgebung. Der kleidungssteil ist eher texanisch ländlich. Alles in allen eine sehr angenehme Atmosphäre.

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(nearly) Loosing Limbs – Ein Waldspaziergang

Wenn ich meinen konstruktivistischem Potential so richtig freien Lauf ließe, möchte ich sagen, dass das Leben einem immer Aufgaben stellt, an denen man wachsen kann, und hin und wieder kommt dann ein Test, ob es auch wirklich gefruchtet hat.

Dummerweise werden diese Test niemals angekündigt. Mit Nele hatte ich einige solcher Aufgaben und ich hoffe, dass ich den Test mit Jiva bestanden habe.

Denn wenn ein friedvoller, harmonischer Waldspaziergang in einem Blutbad endet, ist das meiner Ansicht nach schon Masterlevel…

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Verantwortung – Schuld, Ohnmacht, Freiheit

Es ist wieder an der Zeit, dass ich ein par Gedanken mit meiner Leserschaft teile, die ich seit längerer Zeit mit mir herumtrage. Es geht um Verantwortung.

Hier, in meiner spirituellen Gemeinde, ist Verantwortung ein sehr beliebter Begriff. Das Resultiert aus einem, meiner Ansicht nach falsch verstandenem Konstruktivismus, gemischt mit einem spirituellen Weltbild, das seine Wurzeln im Katholizismus hat.

Der Tropfen, der das Fass hat überlaufen lassen, war die Wahl von Donald Trump. „Du bist dafür verantwortlich, denn deine Gedanken erzeugen die Welt!“ wurde mir gesagt. „Es ist unsere Aufgabe, unsere Gedanken zu reinigen, um die Welt zu einer besseren Welt zu machen.“
 Ich möchte nun nicht das Weltbild oder die Auswirkungen kollektiven Bewusstseins diskutieren, sondern die Funktion und den Missbrauch des Wortes „Verantwortung“ darstellen. Ich möchte den Missbrauch beschreiben, die Bedeutung des Wortes klären und darstellen, was Verantwortung mit Freiheit zu tun hat.

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Wenn eine Tür zu geht, gehen andere auf

„Man darf einfach nicht glauben, was im Internet steht.“ Irgendwo habe ich gelesen, dass sogar Albert Einstein das gesagt hat.

Somit waren auch die Informationen über den Kauf von Fahrzeugen in Brasilien nicht ganz korrekt. Um genau zu sein etwas veraltet.

Ich war heute mal wieder beim Despachante, da die Papiere nun endlich fertig sind, und der hat mir gesagt:“Ausländer können in Brasilien kein Fahrzeug auf sich anmelden. Nur wenn sie ein permanentes Visum haben, oder eben die Brasilianische Staatsangehörigkeit haben. Der Wohnsitz alleine reicht nicht mehr.“ Auf die Frage, weshalb er mir das nicht gleich am Anfang gesagt hat, antwortete er: „Das habe ich nicht gewusst.“

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Der elektrische Reiter

Beim Frühstücksbrunch am Samstag habe ich erfahren, dass eine 6 Stunden Reittour angesagt ist. 6 Stunden klang recht lang, aber verglichen mit Saubermachen und Wäschewaschen war es wiederum recht verlockend. Und da dieser Entscheidungsprozess in Kürze von meinem Unterbewusstsein getroffen wurde hörte ich mich sagen: „Bin dabei!“

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Mein Leben mit Shrek

Wer kennt ihn nicht, den grünen Kinohelden, der mit seiner urig-sympathischen Art die Herzen der Besucher und das Herz der Königin erobert hat?
 Er ist sehr bestimmend, trotzdem sensibel, wenn es drauf ankommt hart, aber auch sehr gefühlvoll, wenn es Zeit dafür ist. Ein Lebenspartner, wie viele sich ihn erträumen.

Der einzige Nachteil: Er ist ein Oger!
Ein grünes Fabelwesen mit furchterregender Kraft.

Nun, nach meinem Umzug auf das Nachbargelände halte ich Oger nicht mehr für Fabelwesen. So, wie man manche Menschen sieht und denkt:“WOW! Das ist ein richtiger Zwerg! Mit Bart, Bauch, hoch wie breit… echter, lebendiger Zwerg!“, so habe ich einen Oger gesehen.
Er wohnt neben mir…

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