Schlagwort-Archiv: Rocha

Auf nach Brasilien – Die Wanderung

Um 07:30 Uhr war Jiva wach und starrte mich so intensiv an, dass mir keine andere Wahl blieb, als ebenfalls wach zu werden.
Das war aber auch in Ordnung, denn heute wollte ich ja weiter. Auf nach Brasilien!

Mein Plan war, an die Hauptstraße No. 10 zu gehen, um dann per Anhalter weiter Richtung Chuy zu fahren…

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Gewitter

Wer in Berlin schon mal Silvester gefeiert hat, kennt die Atmosphäre, die sich ab Sonnenuntergang über die Stadt legt: Ununterbrochen rumpelt es, mal von fern, mal von nah, und der dunkle Himmel wird laufend von Blitzen durchzuckt. Der Knall der Raketen und Kracher bricht sich in den Häuserschluchten und wird zum allgegenwärtigen Gewummer.

Diese Situation nennt man in Uruguay Gewitter. Eine Südwest Wetterlage, die sich und alles andere gewaschen hat…

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Die Rally – mit Kollateralschaden

Es war soweit! Nachdem die Fahrer am Freitag auf einer anderen Strecke begonnen hatten, ging es heute bei uns vor der Haustür weiter.

Ab 09:00 Uhr war die Strecke für den öffentlichen Verkehr gesperrt, was einige Schaulustige noch schnell nutzen, um vorher ihre Positionen zu beziehen.

Auch der Streckenposten hat seinen Mate dabei.
Auch der Streckenposten hat seinen Mate dabei.

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Landkommunenhippie I – Die Ankunft

Ich wusste nicht viel über meine Hosts, die ich über eine Work and Travel Plattform im Internet kennen gelernt habe. Eine Familie mit zwei Kindern, die im Hinterland ein Haus gebaut hat, und nun noch ein Bisschen Hilfe gebrauchen kann. Er kommt aus Finnland, heißt Magnus und ist Mitte vierzig, seine Frau Veronica ist Uruguayerin, hat Eltern, die in Argentinien leben. Der Junge, Lorenz, ist ein einhalb Jahre alt, seine Schwester Fauna 4.

Zum ersten Mal trafen wir uns, als ich in Rocha angekommen bin und von ihnen abgeholt wurde. Magnus saß am Steuer eines VW Gol Kombi, einer südamerikanischen Ausgabe unseres Golfs, Vero saß mit beiden Kindern hinten. Lorenz wurde gerade gestillt, Fauna machte splitternackt Turnübungen im Kindersitz. Ich setzte mich mit Nele auf den Beifahrersitz, mein Gepäck kam in den Kofferraum.

Eine kurze Vorstellung erfolgte, dann ging es zum Gemüsehändler und zum Bäcker, bevor die Fahrt in das 18 Km entfernte Domizil, meiner neuen Heimat, angetreten wurde.
Schnell hatten wir den kleinen Ort verlassen und fuhren auf einer Sandpiste Richtung Berge.

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